Neuwahlen beim FC Eitting

Problemlos über die Bühne gingen die Nachwahlen der Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung des FC Eitting. Durch den Rücktritt von Jugendleiter Roland Liegl waren die Nachwahlen notwendig geworden. Bürgermeister Georg Wiester fungierte als Wahlleiter und konnte jeweils einstimmige Wahlergebnisse verkünden. Neuer zweiter Vorsitzender ist Chrisoph Vincenti, der dem Vorstand schon als technischer Leiter angehörte. Josef Brückl, der zuletzt als kommissarischer Leiter der Jugendabteilung firmierte, wurde nun auch offiziell einstimmig gewählt, nachdem er zuvor das Amt des zweiten Vorsitzenden abgegeben hatte. Josef Erber ist neuer technischer Leiter und beerbte damit Vincenti, der das Amt vorher bekleidete.


Auf dem Fotos von links. Christoph Voncenti (neuer 2. Vorsitzender), Josef Brückl (neuer Leiter Juniorenbereich), Josef Erber (neuer technischer Leiter) und 1. Vorstand Fred Neudecker

Bericht zur Generalversammlung
Eitting - Zuversichtlich blicken die beiden Eittinger Fußballtrainer Michi Stiller und Tobias Hilbich in die Zukunft. Bei der Jahreshauptversammlung des FC Eitting präsentierten sie kurz ihre Erwartungen für die neue Saison. Tobias Hilbich, seit Mai neuer C-Lizenzinhaber will bei seiner ersten Trainerstation im Herrenbereich das vom Verein vorgegebene Ziel, den Aufstieg in jedem Fall realisieren. Mit der bisherigen Trainingsbeteiligung ist Hilbich zufrieden und freut sich, wenn er den einen oder anderen jungen Spieler in die erste Mannschaft bringen kann. Auch erwartet Hilbich tatkräftige Unterstützung der Spieler des Kaders der ersten Mannschaft, die nicht bei der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen. Michael Stiller verwies auf das gestiegene Niveau der Bezirksliga. Er freute sich über die fünf Neuzugänge wie Manuel Gröber vom FC Moosinning, Felix Zehetmair und Christian Vilgertshofer (beide SpVgg Neuching), Markus Weber vom SC Kirchasch sowie die Rückkehr des Eigengewächses Sebastian Hohmann vom SE Freising. Auch den einen oder anderen der sechs eigenen Nachwuchsspieler will Stiller an die erste Mannschaft heranführen, doch Stiller verwies auch auf den bisherigen sportlichen Werdegang der Neuzugänge, die bisher allesamt unterklassig spielten und einen harten Weg vor sich hätten. Das zeigten auch die bisherigen Trainingseindrücke, derzeit leidet der Kader unter der hohen Zahl verletzter Spieler, doch Stiller versprach bis zum Saisonauftakt am 1. August eine topfite Mannschaft in der er nur noch sporadisch auflaufen wolle. Wie in der abgelaufenen Saison will der FC Eitting einen einstelligen Tabellenplatz anpeilen.
Hohe Sondereinnahmen bescherten dem FC Eitting im Rechnungsjahr 2009 einen schönen Gewinn. Kassenwart Martin Lenz verbuchte Einnahmen in Höhe von über 94 000 Euro und musste nur knapp 77 000 Euro ausgeben. Der satte Gewinn von 17 200 Euro spielgelt eine zu gute Lage wieder, denn ein Zuschuss des Bayerischen Landessportverbandes (13 700 Euro) für einen Trainingsplatz und die Einnahmen bei den beiden Relegationsspiele gegen den FC Moosinning und den SV Türk Ingolstadt ließen die Einnahmen aus dem Vorjahr von 5 800 auf 11 800 steigen. Die beiden Kassenprüfer Josef Strasser und Marcus Knidelberger, die beide früher ebenfalls die Kasse des FC Eitting führten, attestierten Martin Lenz eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung der Vorstandschaft war nach dem Bericht der Revisoren nur noch eine Formalie.
Nicht weniger als 15 Tagesordnungspunkte standen bei der Jahreshauptversammlung des FC Eitting auf dem Programm. Erster Vorsitzender Alfred Neudecker ließ die Geschehnisse Revue passieren und die Mitglieder wurden umfassen informiert. Sieben Vorstandssitzungen und zwei Monatsversammlungen hielt der Verein ab und im Mittelpunkt stand meist der Spielbetrieb. Das Saisonziel Klassenerhalt wurde erreicht und dafür gab es viel Beifall. Eine Höhepunkt, so Alfred Neudecker war auch der 2. Platz bei den Mannschaften der Leserwahl des Münchner Merkur. Neuigkeiten von der Spielgruppentagung gab Neudecker bekannt und verwies auf Neuerungen im Spielbetrieb. Künftig wird das Schiedsrichtergespann in die Kabinen vom Ordnungsdienst begleitet und die Ausgaben für das Gespann werden zukünftig für alle Vereine gleich sein. Auch werden zukünftig hinausgestellte Spieler neben der Zeitstrafe auch eine Spielstrafe erhalten, die auch über die Sommer- oder Winterpause mitgenommen wird. Am 8. bis 10. Oktober macht der FC Eitting nach jahrelanger Pause wieder einen Vereinsausflug, der nach Südtirol geht. Dafür wurden die Punktspiele an dem Wochenende verlegt. Neudecker bedankte sich bei den zahlreichen Helfern und Sponsoren, ohne die der Spielbetrieb nicht in der gebotenen Form durchgeführt werden könnte. Das Vereinsheim bekam innen und außen einen neuen Anstrich und im Duschbereich wurden Arbeiten durchgeführt. Dank eines Zuschusses der Gemeinde konnte ein Traktorrasenmäher angeschafft werden. Die Gemeinde unterstützte den Verein auch mit Übungsleiterzuschüssen und besonders bedankte sich Neudecker beim Dauersponsor Eittinger Fischerbräu, der stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte des Vereins habe. Schriftführer Georg Neudecker gab einen detaillierten Überblick über die Spiele der ersten und zweiten Mannschaft, Ludwig Schüler berichtete über die Aktivitäten der AH-Mannschaft und Emmeran Ettl verwies als Leiter der Stockschützenabteilung auf die 72 Turniere seiner Mitstreiter. Schiedsrichterobmann Anton Maier berichtete von den Einsätzen der Eittinger Unparteiischen. Die Nachwahlen unter dem Wahlausschussvorsitzenden Bürgermeister Georg Wiester gingen schnell über die Bühne (Der Erdinger Anzeiger berichtete). In einem Grußwort gratulierte der Bürgermeister zum Klassenerhalt, den er als großartigen sportlichen Erfolg bezeichnete und zollte dem Verein Dank und Anerkennung für die sehr gute Jugendarbeit und die viele Arbeit der Funktionäre. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten werde die Gemeinde auch in Zukunft den Verein unterstützen.